Seit Herbst 1998 besteht der Literaturkreis des Mütter- und Familienzentrums in Lorsch. Alle vier Wochen, d.h. jeweils am zweiten Freitag des Monats, treffen wir Leseratten uns zu einer Art „Literarischem Quartett“. Wir lesen ausschließlich Taschenbücher, die gemeinsam ausgewählt werden, und diskutieren und besprechen die Bücher. Dabei wird darauf geachtet, dass im Laufe der Zeit ein großes Spektrum an unterschiedlichen Autoren, Stilrichtungen und Themen zur Diskussion kommen.
Unser Literaturkreis soll Spaß machen. Wir möchten uns nicht voreinander profilieren, sondern sprechen in lockerer Art über das Gelesene. Manchmal driften die Meinungen dabei ganz schön auseinander. Es wird diskutiert und auch viel gelacht. Natürlich sorgen wir neben den geistigen Genüssen auch immer für das leibliche Wohl und haben so schon viele fröhliche, beschwingte Abende erlebt.
Herzlich eingeladen zu unserem Kreis sind alle literaturbegeisterten Frauen jeder Altersklasse.
| Termin: | jeweils der 2. Freitag im Monat, 20.00 - ca. 22.30 Uhr (das kann manchmal abweichen, bitte erfragen) |
| Ort: | Schulstraße 25 oder privat (bitte erfragen) |
| Gebühr: | kostenfrei |
| Leitung und Info: | Andrea Müller, Tel. (0 62 51) 94 34 70 |
Wir besprechen dabei folgendes Buch:
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19.08.2011Alte LiebeElke Heidenreich und Bernd Schroeder
Kurzbeschreibung
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Bei den letzten Treffen haben wir diese Bücher besprochen:
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Juni 2011Alles was wir geben musstenKazuo Ishiguro Ein großer Sportplatz, freundliche Klassenzimmer und getrennte Schlafsäle für Jungen und Mädchen – auf den ersten Blick scheint Hailsham ein ganz gewöhnliches englisches Internat zu sein. Aber die Lehrer, so engagiert und freundlich sie auch sind, heißen hier Aufseher, und sie lassen die Kinder früh spüren, dass sie für eine besondere Zukunft ausersehen sind. Dieses Gefühl hält Kathy, Ruth und Tommy durch alle Stürme der Pubertät und Verwirrungen der Liebe zusammen – bis es an der Zeit ist, ihrer wahren Bestimmung zu folgen …
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Mai 2011Der SchneeflockenbaumMaarten 't Hart Seine unnachsichtige Mutter hat nie viel von Jouri gehalten. Doch ausgerechnet Jouri ist von Kindesbeinen an sein bester Freund gewesen. Auch wenn er stets aufs Neue sein größter Rivale in der Liebe werden sollte.
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April 2011Little BeeChris Cleave Manchmal wünscht sie sich, sie wäre eine englische Pfundmünze: dann würde sich nämlich jeder freuen, sie zu sehen. Little Bee ist 16 Jahre alt und stammt aus Afrika. In ihrer Heimat ist ihr Schreckliches zugestoßen, und seit zwei Jahren lebt sie in einem englischen Abschiebelager für Asylbewerber. Trotz allem ist sie ein Mensch voll Lebensfreude, Witz und Intelligenz. In England kennt sie außerhalb des Lagers nur zwei Menschen: Vor Jahren hat sie in Nigeria das Ehepaar Sarah und Andrew, die im englischen Kingston-upon-Thames ein privilegiertes Leben führen, kennengelernt. Ein furchtbares gemeinsames Erlebnis hat eine tragische Verbindung zwischen ihnen geschaffen. Als Little Bee aus dem Lager entlassen wird, ruft sie bei Sarah und Andrew an. Ein Anruf, der unvorhersehbare Folgen hat: Einige Tage später bringt sich Andrew um. Und kurz darauf steht Little Bee vor Sarahs Tür ...
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März 2011SolarIan McEwan Michael Beard ist Physiker und Frauenheld. Er hat den Nobelpreis erhalten, doch ist er alles andere als nobel: Im Beruf ruht er sich auf seinen Lorbeeren aus, privat hält es ihn auf Dauer bei keiner Frau. Bis die geniale Idee eines Rivalen für Zündstoff in seinem Leben sorgt. In Solar geht es nicht nur um Sonnen-, sondern auch um kriminelle Energie.
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Februar 2011Monsieur Linh und die Gabe der HoffnungPhilippe Claudel Freundschaft unter Fremden In seiner Heimat hat Monsieur Linh nach einem Bombenangriff alles verloren. Er flieht mit seiner kleinen Enkeltochter in ein fremdes Land, in eine kalte, verregnete Stadt. Mit anderen Flüchtlingen wohnt er in einem Heim, wo er sich einsam und verloren fühlt. Da lernt er auf einem Spaziergang den dicklichen Monsieur Bark kennen. Monsieur Bark redet und redet, obwohl Monsieur Linh ihn gar nicht verstehen kann. Ohne Worte erzählen sich die beiden Männer von Glück, Sehnsucht und Hoffnung – und teilen ein trauriges Geheimnis. „Eine herzergreifende Fabel über Exil, Einsamkeit und Freundschaft“.
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Januar 2011Der JongleurMargriet de Moor Amsterdam in den fünfziger Jahren. In einer Pension am Rembrandtplein haben einige Varieté-Künstler Quartier bezogen: ein Jongleur, ein Zauberer, eine junge polnische Tänzerin und andere Überlebenskünstler. Der Zauberer bewundert die Kunststücke des Jongleurs und sucht vergeblich dessen Freundschaft, der Jongleur ist ganz offensichtlich in die Tänzerin verliebt, die ihrerseits aber nur Augen für den Zauberer hat. Als der Zauberer schließlich die Tänzerin erobert, ist dabei gewiss nicht nur Begehren im Spiel. Etwas Gefährliches und Bösartiges zieht herauf ...
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November 2010Tante Julia und der KunstschreiberMario Vargas Llosa Tante Julia, eine 32jährige Bolivianerin, kommt nach ihrer Scheidung nach Lima, um dort einen Ehemann zu finden. Statt dessen verliebt sich ihr 18jähriger Neffe Mario in sie. Aus der anfänglichen versteckten Verliebtheit wird allmählich eine große Liebe, dann ein Skandal.
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Oktober 2010Die MansardeMarlen Haushofer Ich habe einen bürgerlichen Mann geheiratet, führe einen bürgerlichen Haushalt und muß mich entsprechend benehmen. Der Abend in der Mansarde genügt für meine unbürgerlichen Ausschweifungen « Die Mansarde ihres Hauses ist der einzige Ort, der ihr ganz allein gehört. Hierher zieht sich die Frau eines Rechtsanwalts und Mutter zweier fast erwachsener Kinder zurück, um zu malen und ihrem ganz banalen Alltag zu entfliehen. Und hier setzt sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinander, als sie eines Tages Briefe bekommt, die nichts weiter enthalten als Blätter aus einem Tagebuch, das sie viele Jahre zuvor selbst geschrieben hat in einer Zeit, an die sie sich nur ungern erinnert.
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Juni 2010Wenn der Wind drehtAndrea DeCarlo Wer hat ihn nicht den Traum von einem glücklicheren Leben, weitab von Handygeklingel, Hektik und Verkehr? Fünf Städter suchen ein Haus auf dem Land und das einfache Leben in der Natur. In den Wäldern Umbriens finden sie es und es ist ein Alptraum.
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März 2010Der EisvogelUwe Tellkamp Wiggo Ritter, ein junger Mann aus gehobenen Verhältnissen, liegt schwer verletzt im Krankenhaus und schildert seinem Verteidiger, warum er töten mußte. Eine faszinierende Geschichte von Sehnsucht, Verrat und verhängnisvoller Liebe.
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Februar 2010LandnahmeChristoph Hein "Er war einer von uns, auch wenn er nur ein Vertriebener war." Bevor sein bester Freund das über ihn sagen kann, muss Bernhard Haber mit vielen Anfeindungen fertig werden und bei seiner Landnahme den schmalen Grat zwischen Anpassung und Aufbegehren ertasten. Auf Bernhard, vertrieben aus Wroclaw, "aber geboren in Breslau", und seine Eltern hat in dem sächsischen Städtchen Guldenberg niemand gewartet. Denn sie kommen "aus einem Deutschland, das nicht unser Deutschland war", sind ein lebendes Mahnmal für den verlorenen Krieg. Der robuste Junge verschafft sich jedoch schnell Respekt, will stets "mit dem Kopf durch die Wand", die die Einheimischen zwischen sich und den Fremden ziehen ...
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Januar 2010Die Eleganz des IgelsMuriel Barbery Renée ist 54 Jahre alt und lebt seit 27 Jahren als Concierge in der Rue de Grenelle in Paris. Sie ist klein, hässlich, hat Hühneraugen an den Füßen und ist seit längerem Witwe. Paloma ist 12, hat reiche Eltern und wohnt in demselben Stadtpalais. Hinreißend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn, von Musik und Mangas, Kunst und Philosophie. Die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter, ein wunderbarer Roman über die Suche nach der Schönheit in der Welt.
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November 2009VincentJoey Goebel Wußten Sie, dass große Popsongs und Filme von einem unglücklichen, aber genialen Künstler stammen? Und damit einem solchen die Ideen nicht ausgehen, sorgen in diesem Roman 'Beschützer' dafür, dass ihm ständig neues Leid widerfährt. Denn das ist der Rohstoff, aus dem wahre Kunst entsteht. Bringt das Genie das Kunststück fertig, trotzdem ein glücklicher Künstler zu werden?
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September 2009Cosi von TutteAlen Bennett Mit knochentrockenem britischen Humor erzählt Bennett die Geschichte eines englischen Middleclass-Ehepaars, das vom Opernbesuch nach Hause kommt und seine Wohnung vollkommen leer vorfindet. Mit dem Verlust der Einrichtung aus zweiunddreißig Ehejahren tun sich ungeahnte Möglichkeiten auf ... Mozart spielte in ihrer Ehe eine wichtige Rolle. Sie hatten keine Kinder, und ohne Mozart hätten sie sich wahrscheinlich schon vor Jahren getrennt. An jenem Abend waren die Ransomes in Cos fan tutte, und als sie nach Hause kommen, ist ihre Wohnung komplett ausgeräumt. Auf der Suche nach dem Nötigsten für den Alltag - Tassen, Teebeutel, Spülmittel, Sieb und eine ochsenblutfarbene Schuhcreme für ihren Mann - gerät Mrs. Ransome in Läden und Gegenden, die sie vorher nie aufgesucht hätte. Eine merkwürdige Abenteuerlust und Lebensfreude bemächtigt sich ihrer, und am Ende ist für die Ransomes nichts mehr so, wie es einmal war. Auch als Hörbuch, gelesen von Uwe Friedrichsen.
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Juni 2009Drop CityT.C. Boyle Kurzbeschreibung
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Mai 2009Stadt der DiebeDavid Benioff Leningrad im Januar 1942: Weil er während der nächtlichen Ausgangssperre die Leiche eines deutschen Soldaten nach Essbarem durchsucht hat, wird der 17-jährige Lew sofort verhaftet - auf Plündern steht die Todesstrafe. Nach endlosen Stunden in einer kargen Gefängniszelle wird er allerdings nicht aufs Schafott, sondern zusammen mit seinem Mithäftling Kolja vor den Geheimdienstchef der Stadt geführt. Der stellt die beiden vor eine schier unlösbare Aufgabe - im Tausch gegen ihr Leben sollen sie innerhalb von sechs Tagen im ausgehungerten Leningrad zwölf Eier für die Hochzeitstorte seiner Tochter auftreiben.
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April 2009FreaksJoey Goebel The Freaks sind eine etwas andere Castingband: An der Gitarre ackert eine 80-jährige Altersheiminsassin im Sex-Pistols-T-Shirt, Bassistin Ember ist gerade mal acht und auch ohne Drogen faselt Frontmann Luster zugedröhnter als Pete Doherty. Schräglagen sind gewollt, denn Castingchef ist der 26-jährige Amerikaner Joey Goebel, der letztes Jahr mit dem grandiosen Debüt “Vincent" eine intelligent-irrwitzige Mediensatire vorlegte. “Freaks" entstand bereits vor “Vincent", war ursprünglich als Drehbuch konzipiert und wurde nachträglich zum Roman umgearbeitet. Wenn Goebel die Klischees überstrapaziert und die manchmal zu platten Pointen im Slapstick versanden, merkt man schon, dass die Bandgeschichte eine Schreibübung ist. Trotzdem lohnt das Buch, schließlich ist es der Anlauf der größten literarischen Entdeckung 2005. Vor allem gibt es einen der besten ersten Sätze der Literaturgeschichte: “Leicht war es nicht, sechs Milliarden Herzen auf einmal zu flicken, doch ich schaffte es."
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März 2009Ruhm: Ein Roman in neun GeschichtenDaniel Kehlmann Verlag: Rowohlt Verlag GmbH; Gebundene Ausgabe: 203 Seiten Kurzbeschreibung: |
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Februar 2009Schloss aus GlasJeannette WallsVerlag: Diana (23. Dezember 2008), 384 Seiten Kurzbeschreibung: „Wir türmten ständig, meistens mitten in der Nacht!“ -- Ob solche Eltern für Jeanette und ihre beiden Geschwister (ein viertes kam später hinzu), eher Segen oder Fluch darstellten, mag der Leser entscheiden. Mit einer Art Hippie-Philosophie und einem nonkonformistischen Besserwissertum, das zuweilen nervt, ausgestattet, hatten Rex und Rose Mary Walls beschlossen, allem Konsum den Kampf anzusagen. Ein naturhaftes Leben „on the road“ sollte den Kinder „echte Werte“ vermitteln. Ein zwiespältiges Unterfangen bei einem Vater, der in lichten Momenten seinen Kindern die Welt erklärte, Sterne vom Himmel holte und ihnen ein „Schloß aus Glas“ versprach, dann wieder klaute wie ein Rabe, und sich in den finstersten Phasen seiner Trunksucht gar in einen regelrechten Berserker verwandeln konnte. Auch die Mutter, eine vor jeder Arbeit zurückscheuende verhinderte Künstlerin, bot kein rechtes Gegenmodell. Jeanette Walls indes beschloss rückblickend, die positiven Aspekte ihrer „Erziehung“ herauszustellen. Die ständige Flucht vor „den Handlangern, Blutsaugern, der Gestapo“, wie der Vater seine Verfolger verwünschte, die Nahrungsaufnahme aus Müllcontainern, die zerschlissene Kleidung -- das gewählte Außenseitertum gerät bei ihr nicht zum Mangel sondern zum Lebensgewinn. |
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Januar 2009Fremde WasserWolfgang SchorlauVerlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1 (23. November 2006), 256 Seiten Kurzbeschreibung: |
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November 2008Im Krieg und in der LiebeAnne TylerVerlag: List Tb.; Auflage: 1 (Januar 2006), 335 Seiten Kurzbeschreibung: |
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September 2008Die AttentäterinYasmina KhadraVerlag: Dtv, 2. Auflage Mai 2008, 269 Seiten Kurzbeschreibung:
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August 2008Das erotische Potential meiner FrauDavid Foenkinos Verlag: Dtv (April 2008), Broschiert: 187 SeitenKurzbeschreibung |
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Juni 2008Der BallIrène Némirovsky Verlag: btb, Broschiert: 98 Seiten Kurzbeschreibung: |
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Mai 2008NadaCarmen LaforetVerlag: List, Broschiert: 333 Seiten Kurzbeschreibung: |
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April 2008Wir müssen über Kevin redeLionel Shriver List Verlag, Februar 2006, 560 Seiten Kurzbeschreibung Wir müssen über Kevin reden wurde durch Mundpropaganda ein Erfolg in Amerika und England, sorgte allseits für Aufsehen und bot Stoff für zahlreiche kontroverse Debatten. Die Autorin wurde für das große Wagnis, das sie mit diesem Roman eingegangen ist, mit dem Orange Prize ausgezeichnet, einem der wichtigsten internationalen Literaturpreise. Evas Sohn Kevin hat eine furchtbare Gewalttat begangen: In der Schule hat er mehrere Menschen getötet. Von allen verurteilt und von jetzt an auf sich selbst gestellt, findet Eva den Mut, sich in aller Offenheit den quälenden Fragen auszusetzen: Hätte sie ihr Kind mehr lieben sollen? Hätte sie das Unglück verhindern können? Hätte sie ihre Ehe retten können? Stilistisch brillant und mit erschütternder Klarheit lotet dieser Roman die Tiefen und Untiefen der modernen Gesellschaft aus. Lionel Shriver erzählt aus der Sicht einer Mutter, die sich auf schmerzhafte und ehrliche Weise mit Schuld und Verantwortung auseinandersetzt. |
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Februar 2008Im Jenseits ist die Hölle losArto Paasilinna Verlag: Lübbe; Auflage: 4., Aufl. (September 2006), 224 Seiten Kurzbeschreibung
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Januar 2008Die SchachspielerinBertina Henrichs Verlag: Heyne (August 2007), 144 Seiten Das Zimmermädchen Eleni stößt eines Morgens beim Aufräumen eine Schachfigur um - und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Sie kann das geheimnisvolle Spiel der Könige einfach nicht vergessen. Als Eleni ein Trick einfällt, um das Schachspielen zu lernen, beginnt für sie ein Abenteuer mit unabsehbaren Folgen. Denn mit ihrer Leidenschaft riskiert sie bald ihre Ehe, ihren guten Ruf, ihr ganzes bisheriges Leben. |
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November 2007Lolita lesen in TeheranAzar NafisiVerlag: Pantheon (November 2006), 424 Seiten Literatur, wie alle Künste, kann nur in Freiheit gedeihen. Und mit der ist es im Iran, wie auch immer man zu dem ihm vorangegangenen Schah-Regime stehen mag, nicht weit her seit der islamischen Revolution. Darüber, und wie sie sich mit einer handverlesenen Auswahl ihrer Studentinnen in ihrem Haus die Freiheit zurückeroberte, die Bücher zu lesen (und vor allem frei über sie zu reden), die sie, aus welchen Gründen auch immer, für lesenswert hielt -- darüber berichtet dieses seinerseits unbedingt lesenswerte Buch der iranischen Literaturprofessorin Azar Nafisi. Das Buch selbst entstand im amerikanischen Exil. Was sie berichtet, ereignete sich noch in Teheran, wo sie nach ihrer freiwilligen Demission aus dem Hochschuldienst im Schutz ihrer Wohnung mit den Teilnehmerinnen an ihrem Privatseminar konspirativ Werke der Weltliteratur studierte. Unter anderem die titelgebende Lolita Vladimir Nabokovs oder auch Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald. Allesamt Werke jedenfalls, die im Zuge der islamischen Kulturrevolution als dem organisierten "Versuch, den Iran von der so genannten dekadenten westlichen Kultur zu säubern" von den Leselisten an den Universitäten verschwanden. Bei der gemeinsamen Lektüre lernen sich die Frauen von Seiten kennen, die sie in ihrem sonstigen Leben sorgsam verbergen müssen, wie ihr Haar unter dem Schleier. Und auch für uns Leser eröffnet sich eine völlig neue Sicht auf den Iran und die Menschen, die sich dort auch unter widrigen Umständen die Freiheit ihres Intellekts erhalten… Dass das Buch ausgerechnet in Amerika so rege Aufmerksamkeit gefunden hat und dort viele Wochen ganz oben auf den Bestsellerlisten stand, ist ein gutes Zeichen und wirft ganz nebenbei auch auf dieses Land ein neues Licht. Eines, das ebenfalls Anlass zur Hoffnung gibt. |
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September 2007Lieber wütend als traurig / Die Lebensgeschichte der Ulrike MeinhofAlois Prinz Verlag: Suhrkamp; Auflage: 4., Aufl. (Juni 2005), 311 Seiten Kurzbeschreibung |
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Juni 2007Die Nacht vor der ScheidungSandor Marais Verlag: Piper; Auflage: 1 (Oktober 2005), 224 Seiten Kurzbeschreibung Die Verhandlung kann nicht stattfinden, weil ich heute meine Frau getötet habe. Und ich bin gekommen, weil ich dir alles erzählen will.« Mit dieser verzweifelten Eröffnung beginnt das nächtliche Gespräch zwischen dem Richter und seinem späten Gast. – Erschöpft ist Christoph Kömüves mit seiner Frau von einer Gesellschaft heimgekehrt. Und als sei die tiefe Unruhe, die an diesem Abend auf ihm lastet, nur eine unerklärliche Vorahnung, erhält er überraschend Besuch von einem Gefährten aus Jugendzeiten: Imre Greiner, dessen Ehe mit der schönen, verwöhnten Anna Fazebas er am folgenden Morgen würde lösen müssen, bittet ihn zu sprechen. Kömüves ist dem Freund seit Jahren nicht mehr begegnet. Doch der angesehene Arzt kommt ohne Umschweife zur Sache, und er sucht Antwort auf eine Frage, die nur der Richter ihm geben kann. |
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Mai 2007Es geht uns GutArno Geiger Kurzbeschreibung: Philipp Erlach hat das Haus seiner Großmutter in der Wiener Vorstadt geerbt, und die Familiengeschichte, von der er definitiv nichts wissen will, sitzt ihm nun im Nacken. Arno Geiger erzählt sie mit einer Unmittelbarkeit, als wäre jeder Tag der Vergangenheit unsere Gegenwart, und es gelingt ihm, jedes Jahrzehnt in einem einzigen Tag lebendig zu machen. So schildert er das Schicksal von Alma und Richard, die 1938 gerade Ingrid bekommen und nichts mit den Nazis zu tun haben wollen. Vom fünfzehnjährigen Peter, der 1945 mit den letzten Hitlerjungen durch die zerbombten Straßen läuft. Von Ingrid, die mit dem Studenten Peter eine eigene Familie gründen will, und von Philipp, dem Sohn der beiden. Arno Geiger erzählt mit einer Unmittelbarkeit, als wäre jeder Tag der Vergangenheit unsere Gegenwart. Höchst anschaulich gelingt es ihm, ein trauriges und komisches Jahrhundert lebendig zu machen. Siebzig Jahre Geschichte, siebzig Jahre Familiengeschichte. Gescheiterte Erfinder, trotzige Töchter, Minister und Meteorologinnen. Über drei Generationen hinweg erzählt Arno Geiger von einer Familie aus Wien und läßt ein trauriges und komisches Jahrhundert lebendig werden. |
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April 2007Eine Art LiebeKatharina Hacker Verlag: Suhrkamp; Auflage: 2., Aufl. (Mai 2005) 265 Seiten Kurzbeschreibung |
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März 2007Im Rausch der StilleAlbert Sanchez Pinol Verlag: Fischer, Auflage: 1 (November 2006), Broschiert, 256 Seiten Kurzbeschreibung Ein irischer Freiheitskämpfer flüchtet ans Ende der Welt, er sucht die Einsamkeit auf einer Insel unter dem Sturm. In einem alten Leuchtturm glaubt er sich sicher. Schon in der ersten Nacht geschieht etwas Seltsames. Unheimliche Wesen aus dem Wasser greifen ihn an. Aus einem erbitterten Kampf auf Leben und Tod entbrennt schließlich eine besessene Liebe ... Ein fantastisches Bravourstück.
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Februar 2007In gutem GlaubenJane Smiley Bvt Berliner Taschenbuch VerlagJuni 2006 - broschiert - 522 Seiten Kurzbeschreibung |
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Dezember 2006Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah.Haruki Murakami Verlag: Bvt Berliner Taschenbuch Verlag; Auflage: 1 (März 2004) Kurzbeschreibung Ob einem Mann das 100%ige Mädchen über den Weg läuft und es ihm nicht gelingt, es anzusprechen, oder ob ein junger Mann von einer Frau gerufen wird, die ihn die Schränke ihrer Tochter öffnen lässt - Murakamis Menschen begegnen dem Außergewöhnlichen.
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November 2006Rupien! Rupien! RomanVikas Swarup Kiepenheuer & Witsch (September 2006), broschiert, 344 Seiten Kurzbeschreibung Warum sitzt ein armer indischer Kellner im Gefängnis? Er hat a) zu viel Whisky getrunken b) Geld aus der Kasse geklaut c) sich mit einem Kunden geprügelt d) in einer Quizshow gewonnen Mohammed Thomas wurde verhaftet. Und das, weil er zwölf Fragen in der Quizshow WER WIRD MILLIARDÄR? richtig beantworten konnte. Keiner kann sich vorstellen, dass ein Waisenjunge, der nie in seinem Leben eine Schule besucht oder eine Zeitung gelesen hat, weiß, wie der kleinste Planet unseres Sonnensystems heißt oder welche Stücke aus der Feder Shakespeares stammen. Er muss also ein Betrüger sein. Gemeinsam mit einer Anwältin, die wie die gute Fee aus dem Märchen im Gefängnis erscheint und Ram helfen will, schaut er sich die Videoaufzeichnung der Quizshow an, und erzählt ihr und dem Leser aus seinem unglaublichen Leben. Nach und nach wird klar, warum er die richtigen Antworten wusste. Nach dem großen Erfolg im Hardcover erscheint zur Frankfurter Buchmesse, auf der Indien Gastland ist, Swarups Bollywood-Roman als preiswerte Taschenbuch-Ausgabe. |
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Oktober 2006Die fabelhaften StrudelbakersZvi Jagendorf Kurzbeschreibung Magisch, komplex, pikant – dieser wunderbare und vielgelobte Roman verströmt das Aroma eines echten Apfelstrudels: Familie Helfgott aus Wien kann sich 1939 nach England retten. London ist für den jungen Wolfy eine Attraktion, für seine Verwandten dagegen ein Ort der Fremde. Voller Zärtlichkeit und Humor beschreibt Zvi Jagendorf das turbulente Schicksal von Flüchtlingen, die sich manchmal wie Englishmen und manchmal wie Waisenkinder fühlen. Jagendorfs Roman, der für den Booker-Preis nominiert war, schildert das Leben der Wiener Familie Helfgott, die sich ins englische Exil retten kann. Doch Rosa und Mendl bekommen die Feindseligkeit der Briten deutlich zu spüren – sie bleiben verdammte »Flichtlinge«. Anders Wolfy und sein Vetter Bernie, die sich zu formidablen jungen Gentlemen mausern und in beiden Welten leben: dem Milieu der Emigranten, die sich an ihre jüdischen Wurzeln klammern, und dem schillernden Kriegs- und Nachkriegslondon mit seinen Fußballklubs und Rotlichtvierteln.Auf leichte, humorvolle Art gelingt es Zvi Jagendorf, die Dinge des Alltags zu verzaubern. Doch seine magische Welt ist von der Katastrophe des Kriegs und des Exils durchsetzt, und am Ende des Buches neutralisieren sich Licht und Dunkel. |
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September 2006SaturdayIan McEwan Diogenes; Juli 2005, Gebundene Ausgabe: 386 Seiten Kurzbeschreibung Henry Perowne, Neurochirurg, 48, ist ein glücklicher Mann: Er hat Spaß an der Arbeit, beim Sex mit seiner Frau, liebt Musik und seine Familie, ißt gern und treibt gern Sport. Als wohlhabender Mann hat er ein wohlgeregeltes Leben. So scheint sein freier Samstag klar vor ihm zu liegen: Er wird Squash spielen mit seinem Kollegen. Dann will er Fisch kaufen und kochen für ein Festessen im Kreis der Familie. Dieser Samstag aber ist kein beliebiger Samstag, es ist der 15. Februar 2003. Mit seinem Mercedes S500 versucht Henry auf dem Weg zum Squash Hunderttausende von Demonstranten gegen den Irakkrieg weiträumig zu umfahren. In Gedanken versunken, rammt er den Seitenspiegel des roten BMWs eines Kleinganoven. Drei Typen steigen aus … ›Saturday‹ ist ein Buch über die Zerbrechlichkeit des Glücks und die Verwundbarkeit der westlichen Welt. Es handelt vom Preis unseres Seelenfriedens und von unserer Verantwortung für die Welt. Ian McEwans letzter Roman, ›Abbitte‹, wurde rund um den Globus als Meisterwerk gefeiert. ›Saturday‹ ist ebenso wunderbar und klarsichtig geschrieben, dabei brandaktuell und temporeich. Dieses Buch zeigt, wie eine winzige Begebenheit einen Strudel von Ereignissen auslösen kann, und nichts ist wie zuvor. |
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Juli 2006Am HangMarkus Werner Klappentext Der junge Scheidungsanwalt Clarin freut sich auf ein ruhiges Pfingstwochenende in seinem Tessiner Ferienhaus. Am ersten Abend lernt er auf der Sonnenterrasse des Bellevue-Hotels einen älteren Herrn kennen, der sich ihm als Loos vorstellt, einen Sonderling, einen Verrückten vielleicht. Sie reden bis tief in die Nacht über Gott und die Welt, den Zeitgeist und die Frauen, erzählen sich ihre Geschichten, die immer intimer werden. Was als Gespräch zwischen Zufallsbekannten beginnt, gerät zu einem abgründigen Verwirrspiel, das fasziniert und verstört. Es sind zweifelhafte Umstände, unter denen Loos seine geliebte, fast vergötterte Frau verloren hat. Und dieser Verlust trägt dazu bei, ihm die Welt zu verdunkeln. Clarin hingegen lebt leicht und gern. Ferner könnten zwei Menschen einander nicht sein. Wie nah sie sich sind, stellt sich erst spät heraus. |
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Juni 2006Ich und KaminskiDaniel Kehlmann Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003 Klappentext Mit kleineren Gelegenheitsarbeiten schlägt sich Sebastian Zöllner nach seinem Kunstgeschichtsstudium so durch, aber nun hat er einen ganz großen Fisch an der Angel: Er schreibt die Biografie des Malers Kaminski, der, entdeckt und gefördert einst von Matisse und Picasso, durch eine Pop-Art-Ausstellung, seine dunkle Brille und die Bildunterschrift "Painted by a blind man" weltberühmt wurde. |
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Mai 2006LiebeToni Morrison Rowohlt Verlag, Reinbek 2004 Klappentext Aus dem Amerikanischen von Thorsten Piltz. In einem vielfältigen, fast ein Jahrhundert umspannenden Geflecht aus Szenen erzählt "Liebe" von den Frauen, die von Bill Cosey besessen waren - oder es noch sind: May, Pfarrerstochter und ein bisschen etepetete. Christine, ihre Tochter, verstoßen in die Arme vieler Männer, doch nach Bills Tod zurückgekehrt in sein verlassenes Strandhotel. Heed, mit elf von Cosey zu seiner Frau gemacht und vor allen Gästen übers Knie gelegt, nun mit Christine unter einem Dach, vereint in Bosheit und Hass. |
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April 2006Die linkshändige FrauPeter Handke Kurzbeschreibung Marianne, dreißig Jahre alt, und ihr achtjähriger Sohn Stefan warten auf die Rückkehr Brunos, des Mannes und Vaters, von einer mehrmonatigen Geschäftsreise. Am Abend holt sie ihn am Flughafen ab. Er erzählt von seinem Allein- und Fremdsein in Finnland, von seiner Angst und seiner daraus resultierenden Verbundenheit mit Marianne und Stefan "auf Leben und Tod - und das Seltsame ist, daß ich sogar ohne euch sein könnte, nachdem ich das erlebt habe". Am Tag darauf beschließen beide, sich zu trennen. Allein in der Wohnung, hört Marianne immer wieder die Schallplatte "Eine linkshändige Frau". |
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März 2006Bis ich dich findeJohn Irving Diogenes Verlag, Zürich 2006ISBN 3257065221, Gebunden, 1139 Seiten, 24,90 EUR Klappentext Aus dem Amerikanischen von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl. "Bis ich dich finde" ist die Geschichte des Schauspielers Jack Burns. Seine Mutter ist Tätowiererin, sein Vater ein Organist, der verschwunden ist. Ein Roman über Obsessionen und Freundschaften; über fehlende Väter und (zu) starke Mütter; über Kirchen-orgeln, Ringen und Tattoos; über gestohlene Kindheit, trügerische Erinnerungen und über die Suche nach der einen Person, die unserem Leben endlich einen Sinn gibt. |
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Februar 2006Die SchmetterlingsfrauMarie Hermanson Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002ISBN 351841321X, Gebunden, 242 Seiten, 19,90 EUR Klappentext Aus dem Schwedischen von Regine Elsässer. Verheiratete Männer machen immer irgendwann Schluss. Nur zu diesem Zeitpunkt hatte sie damit nicht gerechnet. Anna, Mitte Dreißig, unabhängig, beruflich erfolgreich, ist gerade von ihrem Liebhaber verlassen worden. Sie bucht eine Reise nach Borneo, um in der Hitze des Dschungels Roger zu vergessen, und tatsächlich bringt ein Ausflug in den Urwald sie auf andere Gedanken - ein rätselhaftes Zucken, ein unbekanntes Gefühl im linken Bein lenken all ihre Aufmerksamkeit auf sich. Zurück in Schweden, lässt Anna ihr "Reisesouvenir" untersuchen. Dabei gerät sie an den Tropenspezialisten und Insektenforscher Willof. Und dieser ist begeistert: Eine seltene Schmetterlingsart hat sich Anna als Wirtstier ausgesucht und in ihrem Oberschenkel drei Schmetterlingspuppen platziert ... |














































