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Lorsch. Harmonie herrscht im Vorstand des Lorscher Mütter- und Familienzentrums, wie man dem Bericht der Vorsitzenden Tanja Dohrmann bei der Jahreshauptversammlung am Montag entnehmen konnte. Das gilt für die Zusammenarbeit in dem vor einem Jahr fast komplett neu gewählten Vorstand und auch für die Unterstützung durch Gerlinde Sebastian, die vorherige Vorsitzende. Es gilt aber auch für das Team insgesamt. "Ich hätte nicht gedacht, dass es so eine tolle und ideenreiche Gruppe wird," bedankte sich die Vorsitzende Tanja Dohrmann. Mit Anita Schilz verließ aber auch ein Mitglied den Vorstand. Schilz war gemeinsam mit Petra Sonneck für die Pressearbeit verantwortlich gewesen. Die Arbeit wird jetzt von einer Person alleine gemacht. Die neue Beisitzerin Dagmar Liebe, die einstimmig gewählt wurde, wird sich um die Gestaltung des Programmheftes kümmern. Neu gewählt wurde auch Sabine Reichertz als Kassenprüferin für die turnusmäßig ausscheidende Sandra Fink. Die hatte gemeinsam mit Andrea Müller die Kasse geprüft und alles in Ordnung gefunden. Obwohl Rechnerin Michaela Ludwig-Groß berichtet hatte, dass man ein Minus gemacht habe, wurde sie ebenso einstimmig entlastet, wie der gesamte Vorstand. Das Minus war entstanden durch Investitionen, die für die Ausstattung der neuen Räume in der Geschäftsstelle Schulstraße 25 getätigt worden waren. Aufgehört hat auch Andrea Müller, die viereinhalb Jahre lang die Leitung der Babygruppe mit Stillberatung inne gehabt hatte. Mit Susanne Rau präsentierte sie aber auch hier gleich eine Nachfolgerin. Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden mit kleinen Blumenpräsenten verabschiedet. Michaela Ludwig Groß bedankte sich im Namen des Vorstandes bei der Vorsitzenden Tanja Dohrmann und ihrer Vertreterin Sabine Notter. Obwohl sie beide neu in den Ämtern gewesen seien, hätten sie hervorragende Arbeit geleistet. Als kleine Anerkennung überreichte sie ihnen die ersten beiden fertig gestellten Jutetaschen mit dem Emblem des Mütter- und Familienzentrums. "Eine Marktlücke entdeckt" Bürgermeister Klaus Jäger bedankte sich bei allen Mitgliedern für das seit Jahren gezeigte ehrenamtliche Engagement. Die starke Frequentierung der Angebote zeige, dass der Verein eine Marktlücke entdeckt habe. Es mache Spaß, an einer Jahreshauptversammlung teilzunehmen in der Mitglieder sagten: Jawohl, ich übernehme einen Posten. Das sei leider nicht überall so. Klaus Jäger sagte zu, dass die Stadt den Verein im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch in Zukunft unterstützen werde. ml © Bergsträßer Anzeiger - 03.03.2004, Norbert Weinbach |