Aufgrund der selbst für die Organisatoren des Lorscher Mütter- und Familienzentrums überraschend große Resonanz auf die Ferienspiele ihres "Spielhauses Regenbogen" in den verganagenen Jahren werden die drei-. bis sechsjährgen Teilnehmer in zwei Gruppen betreut. So besuchte die erste Gruppe, die getrau dem Ferienspielmotto "Indianer legen eine Spur" als Indianerstamm "Schnelle Pferde" bekannt sit, bereits in der vergangenen Woche das Museumszentrum und bastelte dort Indianerschmuck.
Nun waren auch die "Roten Federn" mit ihrer Betreuerin Marianne Mandel zu Gast bei Museumspädagogin Ute Denefleh - auf unserem Bild beim Basteln einer Kette mit der kleinen Julia - und stellten interessante Indianerketten und prunkvollen Kopfschmuck her.
Diese entstanden aus Fäden, bunten Muscheln, kleinen Tonkügelchen, Federn und verschiedenfarbigem Leder, das die Kinder geschickt miteinander kombinierten. So hatte am Ende der kurzweiligen Bastelstunde jedes Kind eine eigenen und vor allem absolut individuelle Kette und konnte sich auch über einen Kopfschmuck freuen, der die für Indianer typische Vogelfeder hielt. Beim abschlussfest der Kidnerferienspiele am Freitagmorgen wollen die jungen Indianer nun natürliche alle in ihren prächtigen Indianerkostümen feiern. mgw
© Bergsträßer Anzeiger - 13.08.2004