Mütterzentrum Lorsch profitiert

Von unserem Redaktionsmitglied Karl-Josef Bänker

Lorsch. Der Sparkassenvorstand stellte jetzt die Sonderedition eines Sparkassenbriefes vor, an dem nicht nur das Kreditinstitut und der Sparer profitieren, sondern auch vier gemeinnützige Einrichtungen im Geschäftsgebiet der Bank. "Sie sparen, wir spenden", ist das Motto der bis zum 15. Januar befristeten Aktion.

Für eine Mindesteinlage von 5 000 Euro bekommt der Anleger 4,1 Prozent Zinsen. Das Geld ist auf 18 Monate festgelegt. Pro 1000 Euro Einlagekapital zahlt die Sparkasse einen Euro an das Mütter- und Familienzentrum Lorsch, an die Hospiz-Stiftung Bergstraße, das Naturschutzzentrum Bergstraße oder das Frauen- und Familienzentrum Bensheim. Selbstverständlich entscheidet der Anleger, welche der vier Einrichtungen begünstigt wird.

"Wir wollen damit zeigen, dass die Sparkasse gut für die Region ist und sind der Überzeugung, dass der Start dieser Aktion gut in die vorweihnachtliche Zeit passt", sagte Vorstandsvorsitzender Otto Gebhardt.

Noch während der Pressekonferenz wurde Gebhardt ein Zettel gereicht. Noch vor dem offiziellen Start der Aktion hatte ein Anleger einen Sparkassenbrief über 50 000 Euro gezeichnet und als Nutznießer das Frauen- und Familienzentrum Bensheim angegeben.

"Wir wissen natürlich nicht, wie stark unsere Sonderedition gefragt ist, rechnen aber nach Abschluss der Aktion mit einem fünfstelligen Betrag für die Einrichtungen", sagte Gebhardt. Wobei spannend sein wird, wofür die Anleger ihr Kreuzchen machen. Nach Abschluss der Zeichnungsfrist, die am 15. Januar endet, will die Sparkasse das Ergebnis bekannt geben.

Bei den Repräsentanten der Einrichtungen, die zur Pressekonferenz geladen waren, stieß die neue Form des klassischen Sparkassenbriefes auf Begeisterung. Alle Einrichtungen können Geld für die Finanzierung ihres Betriebes gebrauchen. /ü

Bergsträßer Anzeiger
20. November 2007